Gedenkstein für die Euthanasie-Opfer des Dritten Reiches
Gedenkstein für die Opfer der NS-Psychiatrie. In der Heil- und Pflegeanstalt sind zwischen 1941 und 1945 über 300 Kinder getötet worden.

Veranstaltungen

September 2016

  24. 11:00 Uhr
Radrundfahrt "Spuren des Nationalsozialismus in und um Lüneburg"
Treffpunkt: Geschichtswerkstatt, Heiligengeiststr.28 (DGB-Haus) mit dem Fahrrad
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November 2016

  10. 19:30 Uhr
Lesung "Die Ermittlung"
Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a, 21335 Lüneburg - Eintritt frei (Spenden erwünscht)

authentisch - bewegend - unvergessen
Die wahre Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie aus Hamburg

Torkel S. Wächter (*25.03.1961 in Stockholm) ist ein schwedischer Schriftsteller und Künstler deutscher Abstammung. Er ist der Sohn von Walter Wächter, der aufgrund seiner Verfolgung als Jude aus Deutschland geflohen ist. Siebzig Jahre nach den Ereignissen in „Die Ermittlung“ begann der Autor, zu untersuchen, was damals mit seiner Familie geschah. Auf dem Dachboden seines Elternhauses in Stockholm fand er Kisten mit Briefen und Tagebüchern und im Hamburger Staatsarchiv die Dokumentation der Untersuchung, durch die sein Großvater seinen Arbeitsplatz und später die deutsche Staatsbürgerschaft verlor. Torkel S. Wächter fand zudem die Namen seiner Angehörigen auf Deportationslisten und erhielt die Bestätigung dafür, dass seine Großeltern in Riga ermordet wurden. „Die Ermittlung“ bildet den zweiten Teil der Bearbeitung des reichhaltigen Materials, das der Autor auf seinem Dachboden fand. Der erste Teil wurde unter dem Titel „32 Postkarten“ zunächst als Literatur- und Kunstprojekt durchgeführt und dann im acabus-Verlag veröffentlicht.